Früherkennung und Vorsorgeuntersuchungen

Hier geht es um die Früherkennung von Prostatakrebs und anderen urologischen Erkrankungen.

Ab dem 45 Lebensjahr hat der Mann die Möglichkeit, die sogenannte Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen. Diese besteht in der Abtastung der Prostata und der Blutdruckmessung und der Äusseren Inspektion des Genitalbereichs.

Die Vorsorgeuntersuchung der Prostata beruht auf drei Säulen. Tastbefund, PSA-Wert und rektale Ultraschalluntersuchung.

Die ausschliessliche Abtastung der Prostata ergibt jedoch keine grosse Sicherheit in der Erkennung des Prostatakrebses. Daher sollte diese durch erweiterte Untersuchungen erhöht werden.

Diese Untersuchungen beinhalten eventuell die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut. Ein erhöhter PSA-Wert kann einen Prostatakrebs im Frühstadium anzeigen. Ursächlich kann aber auch eine gutartige Vergrößerung der Prostata oder eine Entzündung sein.

Eine sinnvolle Zusatzuntersuchung stellt auch die Ultraschalluntersuchung der Prostata vom Enddarm aus dar. Diese Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Mithilfe dieser Zusatzuntersuchungen ist eine Verbesserung der Früherkennungsrate des Prostatakrebses um sicher 40 % zu erreichen.

Fazit für Sie

Die Durchführung ergibt die größtmögliche Sicherheit zur Erkennung eines Prostatakrebses im frühen heilbaren Stadium.

Zu beachten ist, dass diese Untersuchungen Wunschleistungen sind, welche nach Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet werden. Bitte zögern Sie nicht, mich darauf anzusprechen.